Kategorie "Other"

14 Jan 2018

Der ganz normale Probenähwahnsinn

Hallo meine Lieben,

heute gibt es mal etwas mehr Blabla, weil es da so ein Thema gibt, das mich einfach immer wieder beschäftigt: das Probenähen.

Der ein oder andere von euch hat sich bestimmt schon einmal für ein Probenähen bei einem Schnittersteller beworben.
Vielleicht hattet ihr dann das Glück ausgewählt worden zu sein. Oder es hat eben doch nicht geklappt.

Für alle, die nicht so recht wissen, wie so ein Probenähen abläuft, werde ich das mal grob umreißen.

Häufig hat der Schnittersteller – vor allem wenn er schon zu den Erfahrenen gehört – die erste Schnittversion schon einmal im kleinen Kreis (dem eigenen Stammteam) vor getestet. Da zeigt sich dann meist schon eine grobe Richtung und ob der Schnitt überhaupt so umgesetzt werden kann, wie man es sich vorgestellt hat.
Als nächstes erfolgt dann in der Regel schon der Probenähaufruf, bei dem vorab mal einige Eckdaten festgehalten sind und der Ersteller auch seine Bedingungen an die Probenäher weiter gibt. Als Beispiel: Zeitangabe (ganz wichtig!), Größen, Materialien etc.Im besten Fall bewerben sich dann auch wirklich nur diejenigen, die A zu dem festgelegten Zeitpunkt auch wirklich in der Lage sind zu nähen und B passendes Material zuhause haben.

Ha, schön wäre es! Aber dazu später mehr.

Nun geht es also los mit den Bewerbungen. Schon hier zeigt sich, wer in der Lage ist einen einzigen Beitrag bis zu Ende zu lesen. Da wird sich dann zum Teil ohne Foto und Größenangabe beworben und der Schnittersteller soll dann in der Lage sein, sich eine Meinung zu bilden. Witzig.

Ich gebe zu, es gibt trotzdem natürlich genug, die das alles perfekt machen!

Für den nächsten Schritt möchte ich nicht in der Haut eines Erstellers stecken, denn er oder sie muss nun die Probenäher auswählen.Bestenfalls werden dann sowohl Anfänger, als auch Fortgeschrittene ausgewählt. Schließlich möchte man ja auch feststellen, für wen das neue Ebook geeignet ist und ob die Arbeitsschritte verständlich und nachvollziehbar sind.Natürlich spielen aber auch andere Kriterien eine Rolle! Wie sehen die Fotos aus? Haben einige Probenäher eine eigene Facebookseite oder einen Blog (wichtig für Werbung!)? Haben sich für die Größe schon viele andere Näher beworben?
Um nur mal einige zu nennen.

Nach der Auswahl kann das Probenähen dann so langsam losgehen. Man wird in der Regel in eine Facebookgruppe eingeladen und kann dort alle wichtigen Infos (meist im fixierten Beitrag) und auch die aktuellste Schnittversion finden.

So weit, so gut. Jetzt können sich ja alle ans Nähen machen und damit die erste Probenährunde einleiten. Weit gefehlt!

Wir kommen nun jetzt zur eigentlichen Thematik bzw. eben dem, warum ich diesen Sermon hier verfasse.

Es gibt nämlich zig Arten von Probenähern:

Die Streber
Sie nähen gefühlt 20 Teile nach dem ersten Schnitt, verballern dabei schon die schönsten Stoffe und haben dann keinen mehr, wenn es an den finalen Schnitt geht.

Die Planlosen
Nach gut einer Woche fragen sie, wo sie denn den Schnitt finden. Wissen weder irgendwelche Deadlines, noch welches Material sie brauchen. Gerne hört man von ihnen auch den Satz „Ich bestelle dann mal Stoff.“. Oder der Klassiker: „Ich fahre jetzt erst mal eine Woche in den Urlaub. Ich hoffe, ich schaffe am Ende noch was zu nähen.“.

Die Kranken / Kind krank Fraktion
Wir kennen es alle. Kinder werden krank. Aber wie viele Kinder dann plötzlich während eines Probenähens an Magen-Darm erkranken oder gar im Krankenhaus landen, ist mir wirklich ein Mysterium. Versteht mich nicht falsch! Die Gesundheit geht natürlich vor! Trotzdem darf man sich natürlich auch fragen, ob es nicht hier und da nur ein Vorwand ist.

Die Ich-warte-auf-den-finalen-Schnitt Fraktion
Eine meiner Lieblinge! Sie halten sich vorher schön bedeckt. Tragen 0,0 zur Passform bei. Nähen am Ende ein Teil und schreiben kurz vor Veröffentlichung, was denn alles am Schnitt nicht passe.

Die, die alles besser können
Ja diese Gruppe hält sich für die Krone der Nähschöpfung. Schließlich war Oma Maßschneiderin oder vielleicht auch nur der Hund der Cousine dritten Grades. Aber wer wird da schon so pingelig sein?!
Sie sind es, die meinen, eigenmächtig Veränderungen am Schnitt vornehmen zu müssen. Schließlich wissen sie Bescheid, haben vielleicht sogar Modedesign studiert oder leiden einfach unter Größenwahn. Hier fragt sich der stille Beobachter, warum zum Teufel diese Person nicht einfach selbst Schnitte entwirft? Tja, schon blöd wenn man keine eigenen Ideen hat!

Die ich-greife-nur-den-Schnitt-ab Fraktion
Hier hoffe ich, dass es Karma am Ende einfach richten wird. Denn traurig aber wahr, von dieser Gruppe gibt es in nahezu jedem Probenähen leider genug. Von denen hörst und siehst du nix und am Ende kommen irgendwelche Ausflüchte.

Bestimmt gibt es noch viele andere, ABER zum Glück gibt es auch die Art von Probenähern, die tatsächlich auch das tun, was sie sollen!
Sie nähen jede Schnittversion mit, korrigieren Fehler, tragen zur Passform ordentlich was bei, liefern ihre finalen Fotos bis zur genannten Deadline ab und und und

Und von denen hat man, je nach Probenähen, erfreulicherweise auch so viele, dass man die anderen auch mal vernachlässigen kann.

An dieser Stelle beende ich nun diesen Exkurs in die Probenähwelt und hoffe, dass sich niemand auf den Schlips getreten fühlt. Denn natürlich schreibe ich diese Zeilen auch mit einem zwinkernden Auge.

Trotzdem würde ich mir natürlich wünschen, dass der ein oder andere vielleicht etwas von meinem Geschriebenen mitnimmt und auch mal sieht, womit sich so mancher Schnittersteller herum schlagen muss/darf bis so ein Ebook dann mal reif für die Massen ist.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich einfach nur Nähen kann. Sei es zur Probe oder nur just for fun 😉

11 Aug 2015

Hitzefrei ☀

Mein letzter Post ist nun schon eine Weile her und ich muss gestehen, dass die Nähmaschine gerade still steht und mir damit natürlich auch Material für den Blog fehlt.

Bei uns in Bayern ist es im Moment so dermaßen heiß, dass man es in der Wohnung einfach nicht mehr aushält. Vor allem mein Kleinkind braucht dringend das Planschbecken in Oma’s Garten 🙂

Deshalb mache ich jetzt ein kleines Päuschen und starte danach wieder voll durch!

25 Feb 2015

Update von der Abnehmfront

Meinem letzten Post konntet ihr ja entnehmen, dass ich gerne etwas Gewicht verlieren würde. Nun mache ich meine „Diät“ schon über einen Monat.

Im Grunde verzichte ich auf nichts, ich esse bewusster und eindeutig weniger. Außerdem mache ich mindestens einmal am Tag einen schönen Spaziergang mit meiner Tochter und bewege mich ausreichend.

Meine App wird immer noch fleißig mit Daten gefüttert und ich kann mit Stolz verkünden, dass ich mein Tagesziel erst ein einziges Mal um nur ca. 40kcal überschritten habe.

Nun aber zum Wesentlichen: Insgesamt zeigt meine Waage nun rund 5 kg weniger an!

Damit bin ich voll zufrieden und muss zugeben, dass ich gar nicht erwartet habe, dass sich überhaupt so viel tut 😉

Jetzt fehlen also nur noch 12 kg bis ich mein Wunschgewicht erreicht habe…das ist schon noch ein großer Batzen, aber ich bin zuversichtlich und halte weiterhin durch!

24 Nov 2014

Change is good

Ich habe meinen schönen Blog jetzt viel zu lange vernachlässigt. Für das neue Jahr nehme ich mir vor, wieder sehr viel häufiger zu posten.

Es wird aber einige Änderungen geben! Da sich mein Leben nun hauptsächlich um meine kleine Maus dreht, werden sich meine Beiträge hier nun auch mehr und mehr am Elterndasein und allem was dazu gehört orientieren.

Trotzdem wird sicher auch der ein oder andere Post wieder Technik, Kosmetik oder ähnlichem gewidmet. Schließlich bin ich auch weiterhin ein Mensch mit Interessen und nicht nur Mami 🙂

Hoffentlich lässt mich meine kleine Louisa jetzt öfter mal an den Rechner, so dass das hier nicht nur wieder leere Versprechungen sind.

Stay tuned!

26 Jun 2014

mamibox Juni 2014

Bevor der Juni rum ist, muss ich euch noch schnell den Inhalt meiner mamibox im Juni zeigen. Eines kann ich euch sagen: Ein zahnendes Baby ist eine Herausforderung für junge Eltern und sorgt dafür, dass man zu sonst nichts kommt.

Nun aber zur Box! Dieses Mal hat die Schachtel ein anderes Design als üblich – ein sehr schönes sommerliches Design. Hübsch an zu sehen, täuscht aber nicht über den durchwachsenen Inhalt hinweg.

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Stephi, 33, Oberpfälzerin, Konsumjunkie, stolze Mami zweier kleiner Töchter, Ex-Lehrämtlerin, technikverliebt, dickköpfig, Teeliebhaberin, kritisch, Tierfreundin, Genussmensch und Bücherwurm.

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